From press at germany.fsfeurope.org Mon May 14 20:32:02 2007 From: press at germany.fsfeurope.org (Free Software Foundation Europe) Date: Mon, 14 May 2007 20:32:02 +0200 Subject: [FSFE PR][DE] FSFE Newsletter Message-ID: 1. FSFE empfiehlt Rechtsanwälte, die Erfahrung mit Freier Software haben 2. FSFE handelt in Sachen IPRED2-"Kriminalisierungsrichtlinie" 3. Abschrift von Richard M. Stallmans Rede in Brüssel ist online 4. FSFE auf der A2K2-Konferenz der Yale Law School 5. Georg Greve und Jonas Öberg in Belgrad, Serbien 6. Ivan Jelic schließt sich dem europäischen Kernteam der FSFE an 7. Fanartikel per Online-Bestellung erhältlich 8. Helfen Sie im Übersetzungsteam mit! 1. FSFE empfiehlt Rechtsanwälte, die Erfahrung mit Freier Software haben Die FSFE hat damit begonnen, eine Liste mit Rechtsanwälten zusammenzustellen, die im Bereich Freier Software erfahren und sachkundig sind. Mit der Arbeit im Rahmen der Freedom Task Force kann die FSFE auf erfolgreiche Kooperationen mit professionellen Rechtsanwälten zurückblicken. Die neue Liste mit den Empfehlungen wird es auch Außenstehenden ermöglichen, von diesen positiven Erfahrungen zu profitieren. http://www.germany.fsfeurope.org/projects/ftf/network.de.html 2. FSFE handelt in Sachen IPRED2-"Kriminalisierungsrichtlinie" Ciarán O'Riordan von der FSFE war im April in Brüssel und Straßburg aktiv. Das Parlament hat über den Vorschlag der Europäischen Kommission diskutiert, "Versuch, Beihilfe und Anstiftung" zur Verletzung von Patenten, Urheberrechten und Markenzeichen praktisch vollständig zu kriminalisieren. O'Riordan hat dargelegt, wie das die Freiheit der Gesellschaft beschädigen könnte, Software zu entwickeln, zu vertreiben und damit wirtschaftlich tätig zu sein. Von unschätzbarem Wert war dabei die Hilfe des FSFE-Übersetzungsteams. Das Ergebnis der Abstimmung war, dass Patente vom Vorschlag ausgeschlossen und kleinere Klarstellungen vorgenommen wurden. In den kommenden Entwicklungsstufen dieser Richtlinie wird es noch einiges zu tun geben. http://www.germany.fsfeurope.org/projects/ipred2/ipred2.de.html 3. Abschrift von Richard M. Stallmans Rede in Brüssel ist online Die FSFE hat Richard Stallman, den Gründer des GNU-Projekts und Leiter der Free Software Foundation, nach Brüssel eingeladen. Dort präsentierte er den jüngsten Entwurf der GPLv3. Ciarán O'Riordan hat eine Abschrift der Rede angefertigt und sie online gestellt. http://www.germany.fsfeurope.org/projects/gplv3/brussels-rms-transcript.de.html 4. FSFE auf der A2K2-Konferenz der Yale Law School Das Information Society Project der Yale Law School organisierte die zweite "Access to Knowledge"-Konferenz (A2K2). Mehr als 300 führende Wissenschaftler und Aktivisten aus über 40 Ländern nahmen daran teil. Anstatt über Wissen und Informationen nur in Bezug auf Monopolisierung und Beschränkung zu diskutieren, wurde auf der A2K2 über Rechte und den Zugang zu Wissen gesprochen. Freie Software spielt dabei eine zentrale Rolle. FSFE-Präsident Georg Greve moderierte die Podiumsdiskussion über Technologen und ihren Einfluss auf die Gesellschaft. 5. Georg Greve und Jonas Öberg in Belgrad, Serbien Auf Einladung des Free Software Network Serbien (FSN) besuchten FSFE-Präsident Georg Greve und Vizepräsident Jonas Öberg Belgrad, um Freie-Software-Aktivisten aus Serbien, Kroatien und Mazedonien zu treffen. Am Abend sprach Georg Greve über Freie Software und ihren politischen Einfluss auf die Demokratie. Jonas Öberg hielt eine Rede in einem regionalen Kulturzentrum über das SELF-Projekt und Lehrmaterialien zu Freier Software. 6. Ivan Jelic schließt sich dem europäischen Kernteam der FSFE an Der Gründer und Vorsitzende des Free Software Network Serbien, Ivan Jelic, ist das neueste Mitglied des europäischen Kernteams der FSFE aus engagierten Freiwilligen. Er wird das serbische FSFE-Team koordinieren und auch in der Systemadministration arbeiten, einem der aktuellen Engpässe. 7. Fanartikel per Online-Bestellung erhältlich Schon immer wurden T-Shirts und andere Fanartikel auf Veranstaltungen und Messen verkauft. Es kommt jedoch vor, dass an einem Stand bestimmte Designs oder Größen ausgehen, sodass häufig der Wunsch nach einer Online-Bestellung geäußert wurde. Dank dem Webmaster-Team gibt es nun eine Seite, auf der die Fanartikel mit Fotos, Beschreibungen und den erhältlichen Größen zu sehen sind und online bestellt werden können. http://www.germany.fsfeurope.org/order/order.de.html 8. Helfen Sie im Übersetzungsteam mit! Die Free Software Foundation Europe ist eine internationale Organisation. Informationen in so vielen Sprachen wie möglich anzubieten ist unentbehrlich, um Menschen in ganz Europa zu erreichen. Die FSFE hängt dabei sehr stark von Freiwilligen ab, die Webseiten, Pressemitteilungen und andere Texte übersetzen. Es gibt immer etwas zu übersetzen oder gegenzulesen. Wenn Sie die FSFE direkt und effizient unterstützen möchten, helfen Sie im Übersetzungsteam mit! http://www.germany.fsfeurope.org/contribute/translators.de.html Sie finden eine Übersicht über alle Newsletter der FSFE auf http://www.germany.fsfeurope.org/news/newsletter.de.html From press at fsfeurope.org Fri Jun 8 12:06:14 2007 From: press at fsfeurope.org (Joachim Jakobs) Date: Fri, 8 Jun 2007 12:06:14 +0200 Subject: [FSFE PR][DE] Microsofts Botschaft: Es ist Zeit, in Freie Software zu investieren In-Reply-To: <185473.45068.qm@web86810.mail.ukl.yahoo.com> References: <185473.45068.qm@web86810.mail.ukl.yahoo.com> Message-ID: <200706081206.14723.press@fsfeurope.org> Microsofts Nachricht: Es ist Zeit, in Freie Software zu investieren Um Furcht, Unsicherheit und Zweifel in der Finanzwelt zu streuen behauptete Microsoft in einem kürzlich veröffentlichten Fortune Artikel [1], Freie Software würde Patente in massiver Weise verletzen. Microsoft zufolge verletzt der Linux Kernel 42 Patente, die Benutzeroberflächen von Freier Software 65, Openoffice.org 45, Freie E-Mail Clients 15 und andere, nicht näher bezeichnete Freie Software 68 Patente. Aufgrund dieser bisher nicht begründeten Anschuldigungen versucht Microsoft nun, aus der Arbeit aller Unternehmen und Entwickler, die ihren Lebensunterhalt mit Freier Software verdienen, Kapital zu schlagen. "Microsoft hat ein Imperium aufgebaut, in dem es von jeder Transaktion profitiert. Es kann Firmen nach Belieben unterstützen oder zerstören und jeder einzelne Bewohner ihrer Welt muss in bestimmten Abständen finanziell seine Gefolgschaft bekunden," erklärt Georg Greve, Präsident der FSFE. "Jetzt, da sie Marktanteile an eine Freie Marktwirtschaft, aufgebaut auf Freier Software verlieren, versuchen sie erneut, sich an der Arbeit anderer zu bereichern." "Dies ist ein gutes Beispiel für die Auswirkungen von Softwarepatenten. Der Haupteffekt solcher Patente ist nicht Innovation, sondern Monopolisierung und das Etablieren einer Erlaubnis, andere zu Verklagen oder sie zumindest zu verleumden," kommentiert Shane Coughlan, Koordinator der Rechtsabteilung der FSFE. "Leider hat Novell diesen lächerlichen Forderungen eine falsche Glaubwürdigkeit geliefert, indem sie mit Microsoft eine Vereinbarung geschlossen und Microsoft für das Versprechen bezahlen, Novells Kunden nicht zu verklagen." Carlo Piana, Anwalt der FSFE fährt fort: "Ich kann gut verstehen, warum Microsoft auf dem Novell Deal besteht, aber es ist kein verlässliches Beispiel. Wenn man die aktuelle Geschichte von Vereinbarungen zwischen den beiden Firmen untersucht, stellt man fest, dass Microsoft nicht derjenige ist, der etwas verkauft. Vor zwei Jahren überzeugte Microsoft Novell, für eine finanzielle Entschädigung, Kartellklagen gegen Microsoft, und damit ihre Unterstützung für die Europäische Kommission, zurückzuziehen [2]. Im neuesten Fall scheint das Geld in die gleiche Richtung geflossen zu sein. Dem Patentverletzer fast eine Milliarde Dollar in zwei Jahren zu bezahlen, ist ein recht seltsamer Weg, seinem Patentportfolio Rechnung zu tragen. Ron Hovsepian, Novells CEO hat sogar einen Brief [3] veröffentlicht, in dem er Microsofts Anschuldigungen in Bezug auf Softwarepatente in Freier Software widerspricht. Aber da Microsoft gutes Geld für den Deal bezahlte, wollten sie anscheinend etwas von ihren Investitionen zurück, indem sie Verunsicherung im Markt streuen. "Unternehmen, die aufgrund dieses Deals bei Novell unterschreiben verschwenden das Geld ihrer Aktionäre. Hinter den Anschuldigungen steckt keine Substanz, und es gibt keinen Grund, Microsoft etwas zu für ein System zu bezahlen, an dem Microsoft nicht beteiligt war," erklärt Georg Greve, Präsident der FSFE. "Wenn man etwas aus diesem Verhalten lernen kann, dann ist es, dass Microsoft verzweifelt wird, und nicht weiß, was man Freier Software an Innovation entgegenhalten kann," fährt Greve fort. "Das ist ein guter Beweis für den wirtschaftlichen Erfolg von Freier Software. Sie ist extrem verlässlich, nicht nur technologisch, sondern auch rechtlich. Wenn sie also ein schlauer Finanzanalytiker sind, dann ist jetzt die Zeit gekommen, in Freie Software zu investieren." Über die Free Software Foundation Europe: Die Free Software Foundation Europe (FSFE) ist eine gemeinnützige, regierungsunabhängige Organisation, die sich mit allen Aspekten der Freien Software in Europa beschäftigt. Der Zugang zu Software entscheidet, wer an der digitalen Gesellschaft teilnehmen kann. Freie Software wird dadurch definiert, dass sie von jedem Menschen uneingeschränkt benutzt, verändert und weitergegeben werden kann. Nur Software, die diese Kriterien erfüllt, ermöglicht Chancengleichheit im Informationszeitalter. Dies ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, die Entwicklung Freier Software aktiv zu unterstützen, und ihr dabei politische und rechtliche Sicherheit zu verschaffen, sind die wichtigsten Ziele der FSFE, die 2001 als Schwesterorganisation der nordamerikanischen FSF gegründet wurde. Weitere Informationen über die Arbeit der FSFE finden Sie auf http://www.germany.fsfeurope.org/ [1] http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune_archive/2007/05/28/100033867/ [2] http://mail.fsfeurope.org/pipermail/press-release/2005q4/000118.html [3] http://www.novell.com/linux/microsoft/community_open_letter.html From press at germany.fsfeurope.org Sat Jun 16 11:44:14 2007 From: press at germany.fsfeurope.org (Free Software Foundation Europe) Date: Sat, 16 Jun 2007 11:44:14 +0200 Subject: [FSFE PR][DE] FSFE Newsletter Message-ID: 1. Die FSFE und Digicomp kündigen Kurs zur Lizensierung Freier Software an 2. LibreMeeting 2007 in Miraflores, Spanien 3. Die FSFE bei der eLiberatica 2007 in Rumänien 4. Richard Stallman in Schweden 5. ConfSL, LUGConf und Fellowship-Treffen in Cosenza, Italien 6. Linuxtag in Berlin 7. Linuxwochen-Tour durch Österreich 8. Spenden jetzt in der Schweiz steuerlich absetzbar 1. Die FSFE und Digicomp kündigen Kurs zur Lizensierung Freier Software an Die Schweizer Trainingsakademie Digicomp bietet nun einen Lizensierungskurs für Freie Software unter der Leitung von Shane Coughlan, Koordinator der Freedom Task Force der FSFE, an. Der Kurs richtet sich an Projektmanager, Entwickler und Techniker, die ihr Wissen hinsichtlich der Möglichkeiten, Quellcode weiterzugeben, erweitern wollen. Ferner gibt der Kurs auch Preisbeispiele, wie Freie Software in Geschäftsmodelle integriert werden kann. Die Kurse werden erstmalig am 25. und 26. Juni abgehalten werden, weitere Kurse werden am 10. und 11. September und am 10. und 11. Dezember 2007 angeboten. Weitere Informationen sind hier verfügbar: http://fsfeurope.org/projects/ftf/trainingcourse.de.html 2. LibreMeeting 2007 in Miraflores, Spanien Die Free Knowledge Foundation, die assoziierte Organisation der FSFE in Spanien, hat das LibreMeeting 2007 organisiert. Es war das erste internationale Treffen über freies Wissen in Madrid. Georg Greve stellte die FSFE vor, und Ciarán O'Riordan sprach über die GPLv3. 3. Die FSFE bei der eLiberatica 2007 in Rumänien Die rumänische Freie-Software-Gemeinschaft wählte das rumänische Brasov, direkt im Herzen Transsylvaniens, als Tagungsort für ihre eLiberatica- Konferenz 2007. Ihr Ziel war es, Wissen weiterzugeben und ein Bewusstsein für Freie Software in Rumänien aufzubauen. Der FSFE- Präsident Georg Greve hielt eine der Hauptreden über Offene Standards und Wettbewerbsfreiheit und nahm ebenso an einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Wissensregulierung teil. 4. Richard Stallman in Schweden Am 16. Mai 2007 hielt Richard Stallman eine Rede in Göteborg (Schweden). Die Rede mit dem Titel: "Freie Software und darüber hinaus: Menschenrechte in der Anwendung von Software und anderen veröffentlichten Werken" kann hier heruntergeladen werden (audio): http://www.fsfe.org/en/content/download/32738/202513/file/rms-speech-gbg-sweden-2007.ogg.torrent. Am 17. Mai hielt Richard Stallman eine Rede in Linköping (Schweden). Die Rede trägt den Titel: "Copyright gegen Community im Zeitalter der Computernetzwerke" und kann hier heruntergeladen werden: http://www.lysator.liu.se/upplysning/film/20070517_RMS/RMS_2007-05-17_Digifri_Lysator.ogg.torrent 5. ConfSL, LUGConf und Fellowship-Treffen in Cosenza, Italien Die italienische Freie-Software-Gemeinschaft traf sich in Consenza zu drei gleichzeitig stattfindenden Veranstaltungen: der ConfSL2007, der LUGConf und einem Fellowship-Treffen. Alles in Allem genoss jeder drei Tage voller Gespräche, Workshops und richtig viel Spass. Stefano Maffulli und Shane Coughlan vertraten die FSFE, und der Fellow Marco De Rossi repräsentierte die kürzlich gegründete Milan Advocacy Group während der LUGConf. http://fsfe.org/en/fellows/maffulli/rants/(tag)/cosenza 6. Linuxtag in Berlin Wie in den Jahren zuvor auch war die FSFE mit einem Messestand am Linuxtag in Berlin präsent. Mitarbeiter der FSFE und Freiwillige informierten über Freie Software und beantworteten viele Fragen. 7. Linuxwochen-Tour durch Österreich "Linuxwochen" ist der Name für eine Reihe von Veranstaltungen, die jedes jahr um den Mai in Österreich stattfinden. In diesem Jahr war die FSFE in Eisenstadt, Graz und Wien vor Ort. 8. Spenden jetzt in der Schweiz steuerlich absetzbar Die FSFE freut sich, bekannt geben zu können, dass Spenden jetzt in der Schweiz steuerlich absetzbar sind, nachdem die FSFE von der Behörde des Kantons Zürich als gemeinnützige Organisation in öffentlichem Interesse anerkannt wurde. In Zürich befinden sich die schweizer Büroräume der FSFE. Spenden von Ihnen sind eine essentielle Grundlage, um unsere Arbeit möglich zu machen. Für weitere Informationen werfen Sie bitte einen Blick auf http://www.fsfeurope.org/help/donate-2007-ch.de.html Sie finden eine Übersicht über alle Newsletter der FSFE auf http://www.germany.fsfeurope.org/news/newsletter.de.html